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SEiSMiC
(Societal Engagement in Science, Mutual learning in Cities)

zielt auf die Einbindung von  Gesellschaft in Wissenschaft ab. Der Fokus liegt hierbei auf Fragestellungen der Urbanisierung und auf den Herausforderungen, die sich für europäische Städte heute und in Zukunft ergeben.  Zudem tritt das Projekt für einen Gedankenaustausch und Diskurs zwischen verschiedenen städtischen Akteuren und der Zivilgesellschaft ein.

Das durch die EU-Kommission geförderte Projekt hat zum Ziel Menschen aus unterschiedlichen Gruppen der Gesellschaft, städtischen AkteurInnen aus Wirtschaft, Verwaltung und Planung zu vernetzen und ihnen eine gemeinsame Plattform zum Austausch und zum gemeinsamen Arbeiten zu bieten. Diese Plattform soll dazu dienen gemeinsam einen Dialog mit dem Schwerpunkt Soziale Innovation zu starten. Hierzu werden Nationale Netzwerke bestehend aus oben genannten AkteurInnen und Gesellschaft aufgebaut, in denen zukünftige urbane Herausforderungen diskutiert werden um gemeinsam Lösungen  zu erarbeiten.

Die Netzwerke werden gleichzeitig in 10 europäischen Ländern mit dem engagierten Ziel etabliert, die Zivilbevölkerung Teil des urbanen Forschungskosmos werden zu lassen. Teilnehmende dieser Netzwerke sind ein Mix aus Bürgerbewegungen, Universitäten, Museen, Wissenschaftszentren, Ausbildungseinrichtungen, Medien sowie VertreterInnen von Forschungsförderern, Unternehmen, Industrie und andere EntscheidungsträgerInnen.

Vielfältige Herausforderungen, neue Lösungen

Städte sind Innovationszentren für Kreativität und Motoren für ökonomische und soziale Entwicklungen. Sie sehen sich mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert die im Spannungsfeld der Bevölkerungsentwicklung, Diversität, sozialer, ökonomischen und ökologischen Kräften beheimatet sind.

Die Nationalen Netzwerke sollen sicherstellen, dass lokale Herausforderungen und Fragestellungen gehört werden und zur europaweiten Forschungs- und Politikdebatte beitragen. Ziele und Themen der Netzwerke sind unter anderen:

  • Erfahrungs/Gedanken/Ideen-austausch unterschiedlicher Personen mit diversen beruflichen und persönlichen Hintergründen und Erfahrungen
  • Kennenlernen von nationalen und internationalen Best-Pratice Beispielen
  • Etablierung einer Plattform um Soziale Innovation in der Stadt besser zu verstehen
  • Sprachrohr für lokale und nationale Interessen und Herausforderungen
  • Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Gesellschaft um Forschungsstrategien und politische Inhalte den gesellschaftlichen Bedürfnissen entsprechend auszurichten.